Wandern im Harz — Basislager Lerbach.
Der Harz ist eines der schönsten Wandergebiete Deutschlands. Von Lerbach aus erreichst du den Harzer Hexenstieg, die Talsperren und die Höhenwege — und kehrst abends in deine eigene Wohnung zurück.
Termin anfragen →- 01Startpunkt des Harzer Hexenstiegs (Osterode) direkt nebenan
- 02Sösetalsperre und West-Harz-Täler gleich nebenan
- 03Eigene Küche fürs Proviant-Frühstück vor der Tour
- 04Ruhige Wohnung zum Erholen nach der Etappe
Der Hexenstieg läuft durch deinen Urlaubsort
Wenn du in Lerbach wohnst, musst du nicht erst irgendwohin fahren, um einen der bekanntesten Fernwanderwege Deutschlands zu erreichen — der Harzer-Hexen-Stieg führt direkt durch den Ort. Er beginnt in Osterode an der Bleichestelle und zieht sich über rund 94 Kilometer quer durch das Mittelgebirge bis nach Thale im Bodetal. Die erste Etappe geht von Osterode auf alten Eselpfaden über Lerbach hinauf nach Buntenbock, gut zwölf Kilometer Anstieg vom Harzrand in den Oberharz. Du erkennst den Weg an der weißen Hexe im grünen Kreis und kannst von der Ferienwohnung aus einfach loslaufen, ohne Anfahrt.
Stempel sammeln mit der Harzer Wandernadel
Über 200 Stempelstellen verteilen sich über den ganzen Harz, jede mit einem eigenen Kasten und einem nummerierten Stempel — wer sammelt, arbeitet sich vom Wanderprinzen mit elf Stempeln über Bronze, Silber und Gold bis hinauf zum Wanderkaiser, der alle 222 zusammenhat. Für Kinder ist das ein Antrieb, der jede Tour in eine kleine Schatzsuche verwandelt. Deine nächste Stelle liegt praktisch vor der Tür: Nummer 139, die Kuckholzklippe, steht am Eisensteinlehrpfad oberhalb von Lerbach. Ein weiterer Kasten wartet auf der Feenhöhe in Osterode, sodass du gleich am ersten Tag den ersten Stempel im Heft hast.
Kurze Runden direkt ab Lerbach und Osterode
Nicht jeder Tag muss eine Fernetappe sein. Der Lerbacher Eisensteinlehrpfad ist eine knapp fünf Kilometer lange Runde von etwa zwei Stunden, die an den alten Bergbau-Pingen entlang über die Concordia Klippe und Claras Höhe zur Kuckholzklippe führt. Der NaturErlebnisPark in Lerbach mit Naturteich, Wasserfall, Wiese und Grillplätzen kostet keinen Eintritt und eignet sich als ruhiger Ausklang. Etwas weiter oben liegt die Sösetalsperre, deren bewaldeter Rundweg um den Stausee rund zehn Kilometer misst. Weil das Wasser hier Trinkwasser ist — unter anderem für Göttingen — wird nicht gebadet, dafür gehst du durch stillen Buchenwald am Ufer entlang.
Karstwanderweg Südharz — die geologische Eigenheit der Region
Was den Südharz von der Hochfläche im Oberharz unterscheidet, liegt im Boden: der Gipskarst des Zechsteingürtels, der sich wie eine Perlenschnur am Südrand des Gebirges entlangzieht. Der Karstwanderweg erschließt dieses Wegenetz von rund 265 Kilometern durch Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt und beginnt bei Bad Grund nahe Osterode, mit einem Einstieg direkt an der Schillerstraße in der Stadt. Unterwegs triffst du auf Erdfälle und Dolinen, Bachschwinden, in denen ganze Bäche versickern, Höhlen wie die Heimkehle und Quellen wie die Rhumequelle. In Niedersachsen erklären rund 200 Infotafeln, was sich gerade unter und neben dem Pfad abspielt.
Rhumequelle und Höhlen — Naturschauspiele vor der Tür
Die Rhumequelle bei Rhumspringe, noch im Landkreis Osterode gelegen, ist eine der größten Karstquellen Deutschlands: Im Mittel drängen rund 2.500 Liter pro Sekunde aus dem Boden, bei Höchstschüttung mit den Nebenquellen fast 6.000. Das Wasser bleibt ganzjährig acht bis neun Grad warm und friert nie zu, der Quelltopf misst etwa zwanzig Meter im Durchmesser. Für Regentage liegt die Iberger Tropfsteinhöhle in Bad Grund nah, Schauhöhle seit 1874, deren begehbarer Teil sich mit Stollen und Grotten auf rund 300 Meter summiert. Im angeschlossenen Museum am Berg sind die Funde aus der Lichtensteinhöhle zu sehen, ein Sippengrab von vor etwa 3.000 Jahren. Auch die Einhornhöhle bei Scharzfeld ist ein lohnendes Südharz-Ziel.
Große Ziele für den Tagesausflug
Vom Lerbachtal aus erreichst du die bekannten Punkte des Harzes problemlos an einem Tag, mit dem Auto oder dem HATIX-Bus, der für Gäste während des Aufenthalts kostenlos ist. Zu Fuß auf den Brocken, mit 1.141 Metern der höchste Berg Norddeutschlands, geht es klassisch über den Goetheweg ab Torfhaus, rund acht bis zehn Kilometer bis zum Gipfel — wer lieber fährt, nimmt die Brockenbahn, die seit 1899 dampfend bis auf 1.125 Meter hinaufkeucht. An der Rappbodetalsperre spannt sich die Hängebrücke Titan-RT über 458 Meter frei, in Bad Harzburg führt ein tausend Meter langer Baumwipfelpfad durch die Kronen. Und der Hexenstieg, der in Osterode startet, endet schließlich im bis zu 280 Meter tiefen Bodetal bei Thale — eine schöne Klammer, falls du den ganzen Weg gehst.
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bis 4 Pers. Ansehen →Häufige Fragen
Kann ich von Lerbach aus direkt zum Wandern losgehen?
Wie weit ist es von Osterode zu Fuß auf den Brocken?
Was hat es mit der Harzer Wandernadel auf sich?
Kann man in der Sösetalsperre baden?
Was macht den Südharz beim Wandern besonders?
Komme ich auch ohne Auto zu den Wanderzielen?
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